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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Etymologie

Springerle

nhd. 'reliefverziertes Anisgebäck'

Email:

 

 

 

 

 

 

 

Springerle mit Füßle
(dunkler gefärbt)

 

Befund

  • schwäb. Springerle, Schweiz Änisbrötli 'reliefverziertes Anisgebäck'

Diskussion

  • nach dem "Springen" des Teigs

    • "Anisbrötli gehen beim Backen auf. Dank der Festigkeit, die das Bild durch das Trocknen erhalten hat, bläht sich das Motiv nicht auf, sondern es entstehen die gewünschten Füsschen." Web

    • Dazu sagt man:

      • "Das Springerle geht beim Backen hoch, dann hat es ein Füßle." Web

      • "ob die Springerle Füßle bekommen hatten" Web

      • "Springerle die nicht springen sind keine Springerle." Schwäbischer Volksmund

      • Dass der Teig "springt", wird in Rezepten kaum beschrieben. Das geschieht im Backofen. Man kann nur im Nachhinein feststellen, dass der Teig "Füßle" hat. Es gibt also wenig Anlass, darüber zu reden.

  • Springer dient auch als Umschreibung für 'Pferd' Grimm Dt. Wb. 17,104,

    • Pferde werden auch auf Springerle-Formen dargestellt, aber sehr selten als Springer. Web

Erklärung

  • Es muss also so sein, dass der Name von "Springen" des Teiges kommt.

 

Sonderzeichen

Abkürzungen

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Übersicht

Systematik

 

Geschichte

Begriffe: Kleingebäck | Sprachecke 14.12.2010

 

Datum: 2010

Aktuell: 07.04.2016