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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Die Gruppierung
der "weißen" Sprachen

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stammablautende Sprachen

endungsablautende Sprachen

 

Die Sprachen der Weißen lässt sich aufteilen in zwei große Gruppen:

Stammablautende Sprachen = indogermanisch, semitisch, hamitisch

Sinnvoller wäre, sie nach ihrem Verbreitungsbiet eurasisch, orientisch, afrisch zu nennen.

Sie verändern den Wortstamm, während die Endungen unverändert bleiben:

 

 

eurasisch:         deutsch: brech.en/ brich/ brach/ ge.broch.en; Bruch/ Brüche

orientisch:         hebräisch: kátav, ketov, kotév, ketîv … ‘schreiben’

afrisch:              koptisch: hôteb, heteb, hoteb, htêb ‘töten’

Dabei ist es gleichgültig, dass die eurasischen Sprachen ihre Wurzeln wie eine Mauer aus gleichwertigen Bausteinen zusammensetzen, während die orient-afrischen sie wie bei einem Fachwerk mit einem Gerüst aus Mitlauten aufbauen und mit Selbstlauten auffüllen:

 

 

Endungsablautende Sprachen = uralisch, altaisch

Sinnvoller wäre, sie nach ihrem Verbreitungsgebiet subarktisch, westasisch, ostasisch zu nennen.

Sie verändern die Endungen, während der Wortstamm unverändert bleibt:

 

 

subarktisch:      finnisch: ‘ich …’: kiit.än ‘danke’, pakk.aan ‘packe’

westasisch:       türkisch: Infinitiv: yap.mak ‘machen’, gör.mek ‘sehen’

ostasisch:         mongolisch: Gegenwart: jaw.na ‘gehe’, ir.ne ‘komme’

 

Schrift: ARIAL UNICODE MS

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Übersicht

 

 

 

Datum: 1997 / 2005

Aktuell: 26.03.2016