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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Urkunde Cleeberg

1355

Email:

   

1. In Gottes nahmen Amen.

Wir graff Johann Von Naßau Zu Mohrenberg, Gerlach Von Limburg, Henrich Von Ysenburg undt Johann Von Westerburg, Herren GanErben des Haußes undt Gerichtß Zu Cleeberg, in Trierischen Bißthumb gelegen, Patronen der Pfarrkirchen Zu OberCleen, darinnen Burckleuth, Thaler undt Gemeindte der Dörfer ingeheren, Bekennen offentlich in dießem Brieffe, daß Wir Zu ermehren Gottes dinst Seiner gebenedeiten Mutter S. Marien undt aller Heiligen, durch sonderlich Bitten undt gemach unßer Burckleuth undt Thäler aldaselb mit nahmen Herrn Henrich Fleisch Ritters, undt Luckhards seiner ehelichen Wirtin, undt Elßbetten seiner Schwester, undt anderer

In Gottes Namen, amen. Wir, Graf Johann von Nassau zu Mohrenberg, Gerlach von Limburg, Heinrich von Isenburg und Johann von Westerburg, Herren, Erbengemeinschaft des Hauses und Gerichts zu Cleeberg, im Bistum Trier gelegen, Schutzherren der Pfarrkirche zu OberCleen, zu welcher Burgleute, Tal(bewohn)er und Gemeins(leute) der Dörfer gehören,

bekennen öffentlich in diesem Brief,

daß wir, um den Dienst an Gott seiner gepriesenen Mutter St. Maria und aller Heiligen zu vermehren,

auf besondere Bitten und mit Rücksicht auf unsere Burgleute und

Tal(bewohn)er daselbst, mit Namen:

des Herrn Heinrich Fleisch, Ritters, und Luckhards, seiner Ehefrau, und Elsbeths, seiner Schwester, und anderer

2. Leut, mit Berechtem muth undt freyem Willen undt Wißen, Herrn Burkhard Pastorn der Vorgenanten kirchen undt mit Seiner gehengkniß die Capellen die gestifftet ist alda in unßerem Thale Zu Cleeberg, gesondert, abgeschiedten undt gewitmett hohn, Von der pfarr mit solcher entscheidte, alß hernach geschrieben steht.            Mit nahmen, daß Wir Vorgemelte Herren Von Naßauw, Von Limburg, Von Westerburg haben gegeben Zu der Capellen, Hauß Hoffs undt gesagte da HüllenLucken ist wohnentt in dem ehegenanten Thal, darzu haben geben, die ehegenante ehliche Leuth Herr Henrich undt Luckhards sechs maltet korn güldte Wetzlarer maaße, auß der Mühl, die Mann nennet ein forstmühl undt gelegen ist zwischen

Leute, mit rechtmäßiger Absicht und freiem Willen und Bewußtsein,

Herrn Burkhard, Seelsorger der Kirche zu Ober-Cleen, und mit seiner Einwilligung, die Kapelle, die gestiftet ist allda in unserem Tal zu Cleeberg, abgesondert, abgetrennt und (mit Kapital) ausgestattet haben,

(abgetrennt) von der Pfarrei mit folgenden Bestimmungen, wie hernach geschrieben steht:

nämlich daß wir, die obgenannten Herren von Nassau, von Limburg und von Westerburg (als Zubehör) zur Kapelle gegeben haben, ein Hofhaus .... wo Hille Lucke wohnhaft ist in dem genannten Tal,

dazu haben die genannten Eheleute, Herr Heinrich und Luckhard, gegeben ein Einkommen von 6 Malter Korn (Wetzlarer Maß), aus der Mühle, die man Forstmühle nennt und gelegen ist zwischen

3. den Zweyen dörffern Ober undt Nieder Cleen, auch hatt der selbe Herr Henrich geredt darzu Zubegeben drey marck geldtes Wetzlarer Wehrung, auch hatt die Elßbett die Vorgenante Herr Henrichß Schwestter darZu gegeben i00. lb gereider Heller an güldte Zu Witthumb, auch soll darZu gefallen ein Halb mark geldes auff S. Martins Tag alle Jahr undt Zwey faßnachtß hüner auß dem rothe. Bey dem Clee Bierbaum, auch soll alle der Zehndte der auß den äckern gefält, die auß Cleeberg geseet, Waß nicht ZuVor Zu der Pfarr gefiele, mit der Wießen, die mann nennet die Hortwießen, undt darzu, Waß einem Capellan geopffert, gegeben, oder

den beiden Dörfern Ober- und Nieder-Cleen;

auch hat derselbe Herr Heinrich versprochen, dazuzugeben 3 Mark (1/3 kg) Geld Wetzlarer Währung; auch hat die genannte Elsbeth, dazu gegeben 100 Pfund gereiter Heller an Einkommen zum Kapital; auch soll dazu fällig sein 1/2 Mark Geld auf St.-Martins-Tag jedes Jahr, und 2 Fastnachtshühner aus dem Rat.

Auch soll der gesamte Zehnte, der aus den Äckern fällig ist, die von Cleebergern gesät werden (allerdings nur das), was nicht vorher an die Pfarrei fällig war, mit der sogenannten Hortwiese;

und dazu, was einem Kapellenpriester (Kaplan) geopfert, gespendet oder

4. Besorgt Wirdt, sunderliche mit aller derer Vorgenanten güldte, pacht, undt Zinßen geruhiglich gefallen, ewigliche sonder allerley ansprach oder Wiederrede einem Capellan gefallen, Eß keine alßo, daß da Weren Leich, die in der Pfarr mit Begraben solt Werdten, in der Capellen mit Vigilien undt mit Meßen Begangen Würdten, undt anders Wohin geführet, da möchte der Pfarrer dem Capellan mit Zu helffen ob he wolte, so Ssollen sie, Waß da geopffert Wird, gleich mitentheilen, es Weer Wenig oder Viel, Von einer Meß oder mehr, Wan auch das Leich in der Capellen getragen wird undt Begangen, undt darnach in die Pfarr, So Soll der Capellan behalten, Waß ihm Wird

als Versorgung gegeben wird;

(Dies alles soll) in besonderer Weise mit den vorher genannten Einkommen, Pacht und Abgaben zum Nutzen fällig sein, ewig ohne jedwede Anfechtung und Widerrede soll es einem Kaplan fällig sein.

Wenn der Fall eintreten sollte, daß Beerdigungen, die in der Pfarrei mit begraben werden sollten, in der Kapelle mit liturgischen Nachtfeiern und Hauptgottesdiensten begangen und dann anderswohin gebracht würden, da könnten der Pfarrer und der Kaplan zusammenarbeiten, wenn (der Kaplan) einverstanden ist. Dann sollen sie, was geopfert wird, halb und halb mit einander teilen, es sei wenig oder viel, von einer Trauerfeier oder von mehreren.

Wenn die Beerdigungsfeier in der Kapelle begangen und die Beisetzung danach in der Pfarrei erfolgt, (so daß die eine Feier der Kaplan, die andere der Pfarrer hält), so soll der Kaplan behalten, was ihm

5. geopffert, undt der Pfarrer Waß ihm Würdte, auch soll ein Pfarrer die pfarr und die Pfarrleut Wartten alß recht ist, Zu Eyden undt Zu nöhten, undt Sollen Sie ihm gehorsam seyn Zu aller Bescheidenheit undt Trey opffer, Zu Christtag Zu Osttern undt Zu AllerheiligenTag geben, undt ander sein recht Von deren heiligen Sacrament, alßo dick alß sich das gebührt, auch Soll der Vorgenante Herr Burckhard Pastor die Capellen ihm Selber Behalten, Sein Lebtag, mit allen den güldten undt gefellen, die darZu gehörend, ob he will, oder einem andteren bescheiden Priester an seiner statt Vor sich darsetzen, deren Willkühr Wollen Wir ihm wol gönnen, Wann aber derßelbe Burckhard nicht mehr ist, so Han Wir Dorge-

geopfert wird, und der Pfarrer, was er bekommt.

Auch soll sich ein Pfarrer um die Pfarrei und die Gemeindeglieder kümmern, wie es recht ist, mit Pflicht und Eifer (?); und sie sollen ihm gehorsam sein, bei aller Einsicht und Treue;

(ferner sollen sie) Opfer geben an Weihnachten, Ostern und Allerheiligen, und (anläßlich der Sakramentsfeier?), so oft sich das gehört.

Auch soll der besagte Herr Burkhard, Seelsorger, die Kapelle sein Lebtag für sich behalten mit allen Einkünften und Fälligkeiten, die dazugehören, wenn er möchte, oder einen anderen ordinierten/gescheiten Priester

an seiner Stelle für sich einsetzen; dergleichen Willkür wollen wir ihm wohl erlauben.

Wenn aber dieser Burkhard nicht mehr  lebt, so haben wir, die ge

6. nante Patroni Von gnaden unßern Burgman Zu Cleeberg Verhengt undt VerZiehen, daß der ehegenannten Pfarrkirchen gifft mit Versehung an unß bleiben soll, alß bißhero außgesondert der abscheidung alß VorerZehlt ist, und die Capellen laßen reichen undt besagten einem unseren ältisten Burgman der unter unß Zu Cleeberg wohnhafft ist, also dick, alß die Capelle ledig Wirdt, ein bescheidenen Priester bey einem Monath alterneist, alß Sie Verfallen ist, und der Priefter anderst keine geistliche gabe Zu der Capellen mehr Behalte, Wan das in der Frist nicht gescehe, So soll der Capellen gifft undt Versehung Wieder an unß Vorgeschriebene Herrn

nannten Schutzherren, zugunsten

unseres Burgmanns zu Cleeberg gestattet und verzichtet, daß das Kapital der genannten Pfarrkirche mit der Stellenbesetzung bei uns bleiben soll wie bisher, mit Ausnahme der Abtrennung, wie oben aufgezählt ist. Die Kapelle überlassen wir also (?) dem besagten ältesten Burgmann von uns, der unter uns zu Cleeberg wohnhaft ist, so oft als die Kapelle vakant wird. (Er soll) einen ordinierten Priester für den ersten Monat nach Freiwerden (der Stelle einsetzen), und der Priester soll im 2. Monat keine Besoldung mehr erhalten. Wenn das während dieser Frist nicht geschieht, so sollen Kapital und Stellenbesetzung wegen der Vakanz wieder an uns, die obgenannten

7. Patronen lediglichen Verfallen Seyn, in gleicher Weiße alt die kirche. Auch Soll der Pfarrer Vor den Capellan, noch der Capellan Vor den Pfarrer Zu keinem Wortth, noch dinst Behaft Seyn, unter ein, er wolle dan dem andern gutwillich helffen Zu Gottes dinst oder parweßen, durch freunbtschafft, ob ihm das eben fugete, Wan dan Zween ersame Priester Von unterschiedt der Vorgenante gülde Gottes dinft Zu Begehren nahrung haben, der eine ift der Pfarr, der ander ift der Capellan ewiglich, Sonder aller keiner Zweyung, daß elle dieße ding fortgang haben undt stete Bleiben. So haben Wir Vorgenante Herrn Johann Von Naßau, Gerlach Von Limburg, Henrich Von

Schutzherren, zurückfallen, genauso wie bei der Kirche.

Auch soll der Pfarrer dem Kaplan und der Kaplan dem Pfarrer gegenüber zu keinem Wort oder Dienst verpflichtet sein, es sei denn, er wolle dem anderen freiwillig helfen bei Gottesdienst und Pfarrwesen (? = Pfarreiverwaltung), aus Freundschaft, wenn es sich gerade ergibt. So haben also zwei ehrbare Priester (im Unterschied zum obgenannten Einkommen), einen Unterhalt, um sich um Gottes Dienst zu bewerben (?); der eine ist der Pfarrer, der andre ist der Kaplan für alle Zeiten, ohne allen Zwist, so daß diese Dinge Fortgang haben und bestehen bleiben.

So haben wir, die vorgenannten Herren: Johann von Nassau, Gerlach von Limburg, Heinrich von

8. YSenburg und Johann Von Wester Burg unßer Jeglicher seins selber Ingesiegel Samblichen mit Herrn Burckhards Pastorn undt Henrich FleiSees Ingesiegel an diesen offenen Brieff thun hencken, Zu Besiegeln in BeZeugnuß der Wahrheit undt Wir Henrich Luckhardtß undt Elßbetten Vorgenannte Bekennen aller der Vorgeschriebenen ding, daß wir unß gnüglich Seyn mit unßerer Vorgenanten Herrn undt Herrn Henrich Fleisches Ingesiegel Sambtl. undt Herrn Burckhards Vorgenanter Pastorn Bekennen offentlich, daß dieße abtheilung undt ordnung mit meiner Verhängnuß ist geschehen, undt meine IngesSiegel sambtl. mit ingesiegeln der Vorgenanten meiner Herrn, undt Herrn Henrich Fleisches an dießem Brieff han hangen, auch Bekenne ich Henrich Fleisch Vorgenanter Ritter, baß ich aller derer

Isenburg und Johann von Westerburg, ein jeder sein eigenes Siegel an diesen offenen Brief gehängt, zusammen mit den Siegeln von Herrn Seelsorger Burkhard und von Heinrich Fleisch, um mit unseren Siegeln die Wahrheit zu bezeugen.

Und wir, Heinrich, Luckhard und Elsbeth vorgenannt, bekennen alle die oben beschriebenen Dinge, daß wir uns zufrieden geben mit den Siegeln unsrer vorgenannten Herren und Herrn Heinrich Fleischs, zusammen mit dem von Herrn Burkhardt, dem vorgenannten Seelsorger. Wir bekennen öffentlich, daß diese Abtrennung und Ordnung mit meiner Zustimmung geschehen ist, und daß ich mein Siegel samt den Siegeln meiner vorgenannten Herren und von Herrn Heinrich Fleisch an diesem Brief hängen habe.

Auch bekenne ich, Heinrich Fleisch vorgenannter Ritter, daß ich mit allen

9. Vorgeschriebenen Ding ein Verleget bin, Von gnaden Gottes undt gunst meiner Vorgeseriebenen Herrn undt Freunde, undt alle die güldte, Zins undt pfacht die Vorgeschrieben stehen an das Sechßmalter korn, güldte und 3. marck geldes, ungefahrlich VollBringung undt darüber mein IngeSiegel Sambtlich Mit der Vorgeschriebenen meiner Herrn undt Herrn Burkhardß Pastorn Ingesiegel an diesen Brieffe gehangen, Zu uhrkundt aller Vorgeschriebener ding; und ist Der Brieff darüber gegeben, da man Zehlt nach unßers Herrn Gotts geburt VierZehen halbhundert Jahr, darnach in dem fünfften Jahr des negsten Tages nach der Hohenheit der auffahrt deßelben unßers Erlößers Herrn Jesu Christi.

oben beschriebenen Dingen einverstanden bin, mit Gottes Gnade und dem Wohlwollen meiner obgenannten Herren und Freunde, auch mit der allen Einkünften, Steuern und Pacht, die vorgeschrieben stehen, ohne das 6-Malter-Korn-Einkommen und die 3 Mark Geld, (und daß ich bereit bin, dies auch) ohne Hinterlist zu leisten,

und habe darüber mein Siegel an diesen Brief gehängt zusammen mit denen meiner obgenannten Herren und von Herrn Burkhard dem Seelsorger, um alle oben beschriebenen Dinge zu beurkunden.

Datum dieses Briefs: 1335 am Tag nach Christi Himmelfahrt.

10. Nachricht

Über die in Vorgesagttem Brieff gemeldeten marcken undt lb. rödiger Heller p. Wie solche Von meinem Vatter auß nachfolgenden bey.. erhalten.

Copia vera

WohlEhrwürdiger Herr Pfarrher. Dem Begehren nach habe mich gestern bey rath alhier erkundiget, da dan dießen Bericht erhalten, daß Vor dießen die marck alhier SoViel geweßen, alß i5 albs. undt das pfundt Rödiger Heller, Welche damalß im Cöllnischen Landt geschlagen Worden, SoViel geweßen alß itzo 20. albs., melches alßo dem Herrn Pfarrer, auf Begehren zu Wißen machen sollen. Wormit unß alleirseitß der göttl.

Nachricht
über die im obigen Brief erwähnte Mark und Pfund Rödiger Heller usw, wie solche von meinem Vater aus folgender Schrift erhalten ist:


Beglaubigte Abschrift

Wohl ehrwürdiger Herr Pfarrer,

Auf Ihren Wunsch hin habe ich mich gestern bei dem Rat allhier erkundigt und darüber dann diesen Bericht erhalten, daß früher die Mark allhier soviel gewesen ist wie 15 albus, und das Pfund Rödiger Heller, die damals im Kölnischen Land geschlagen wurden, soviel gewesen seien wie jetzt 20 albus. Dies möchte ich auf Wunsch dem Herrn Pfarrer wissen lassen. Womit wir uns allerseits der göttlichen

11. obhut empfehlenden , undt Verhoffe, es mit denselben Wiederumb beßer worden seyn, Verbleibendt Meines hgeehrten Herrn

Pfarrers

dinstmlster

D Molther Dr.

Wetslar den 5.

9bris i684

 

Dem WohlEhrmürdigen undt Wohlgelahrten Herrn Johann Reinhard Medico, WohlVerordneten Pfarrherrn Zu BrandOberndorff p,. meinem hochgeehrten Herrn.

Brandoberndorff.

 

 

Daß Vorstehense Beede copiae ihren originalien gleichlautend Bescheine ich subscriptus manu meâ propriä

Joh. Martin Medicus Registrator

T. T.. Weilb.

 

Copia

Eines alten Brieffs de ao. 1355. Darin Vermeldet Wird, Waß masen die Capell Zu Cleeberg im Thal Zu Cleeberg Von der Pfarrkirchen OberCleen /: deren Patroni die GanErben Zu Cleeberg sindt :/ abgesondert undt berührte Capell mit neben Renthen undt gefällen begifftiget undt Beschencket Wordten.

Obhut empfehlen und hoffen, daß es mit Ihnen (?) wieder besser geworden sei, verbleibe ich meines hochgeehrten Herrn Pfarrers

dienstwilligster

D. Molter, Dr.

Wetzlar, den 5.11.1684

 

 

 

 

 

Dem Wohlehrwürdigen und wohlgelehrten Herrn Johann Reinhard Medicus, wohlverodnetem Pfarrer zu Brandoberndorf usw., meinem hochgeehrten Herrn.

Brandoberndorf (Abschreibfehler für einen Namen?)

 

Daß beide vorstehenden Abschriften ihren Originalen gleichlauten, bescheinige ich, der Unterzeichnete, mit meiner eigenen Hand:

Joh. Martin Medicus, Registrator, T.T. Weilburg

 

Abschrift

eines alten Briefs von 1355, in dem berichtet wird, unter welchen Bedingungen die Kapelle zu Cleeberg im Tal [1] von der Pfarrkirche Ober-Cleen, deren Schutzherren die Erbengemeinschaft zu Cleeberg sind, abgesondert wurde, und die erwähnte Kapelle mit Nebeneinkünften und Abgaben finanziell ausgestattet und beschenkt wurde.

[1] 2. Cleeberg: versehentliche Doppelschreibung

Die Urkunde von 1355 wurde vom Abschreiber in die Orthographie des 16er Jahrhunderts umgeschrieben.

   

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Datum: 1989 / 2006

Aktuell: 26.03.2016