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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Warum gibt es kurze und lange Monate?

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Das Jahr hat 365 Tage. Geteilt durch 12 = 30,416666… Daher muss man also abwechseln zwischen Monaten mit 31 Tagen und mit 30 Tagen. Das ginge nun so ungefähr auf (6×31 + 6×30 = 366 = Schaltjahr). Man könnte also tatsächlich abwechseln zwischen kurzen und langen Monaten, 7×30 und 5×31 Tage im Normaljahr.

Dass das anders ist, haben die Römer festgelegt. Die legten nämlich Wert darauf, dass am 21. März Frühlingsanfang und am 23. September Herbstanfang ist. An diesen Tagen sind Tag und Nacht genau gleich lang. Das Winterhalbjahr ist 7 Tage kürzer als das Sommerhalbjahr:
 

Rest September

7

Oktober

31

November

30

Dezember

31

Januar

31

Februar

28

Anfang März

21

 

179

 

 

Rest März

10

April

30

Mai

31

Juni

30

Juli

31

August

31

Anfang September

23

 

186


Das kommt daher, dass die Erde um die Sonne keine kreisförmige, sondern eine elliptische Bahn zieht. Die Sonne steht auch nicht genau in der Mitte, sondern etwas näher an dem einen Ende als am anderen. Die Erde ist also im Winter näher an der Sonne als im Sommer. Daher ist das Winterhalbjahr kürzer

Dass der Februar nur 28 oder 29 Tage hat, hängt damit zusammen, dass bei den Römern das Jahr erst am 1. März begann. Der Februar war also der letzte Monat und der hat das bekommen, was an Tagen noch übrig war, nämlich 28 oder im Schaltjahr 29.

Warum aber ein Schaltjahr? Weil eine Runde um die Sonne nicht genau 365 Tage dauert, sondern ungefähr einen Vierteltag länger. Man hängt also alle vier Jahre an den Februar einen Tag dran und dann stimmt’s wieder

 

 

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Datum: 2005

Aktuell: 26.03.2016