Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Eigene Gedichte

Jakob war ein clevrer Mann

Gen 25-33

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Jakob war ein clevrer Mann,

der, was immer auch passierte,

einen schlauen Trick ersann,

der zu seinem Vorteil führte.

Mit Geduld und viel Geschick

suchte Jakob stets sein Glück.

 

Auf die Jagd einst Esau ging,

als der Vater lag am Sterben.

Wenn er einen Hirsch ihm fing,

sollte er den Segen erben.

Doch inzwischen Jakob kam

und den Segen an sich nahm.

 

Böse war der Esau nun,

wollte Jakob an den Kragen.

Ei, was sollte Jakob tun?

Schnell, wie ihn die Füße tragen,

ist er eilig fortgerannt

in das Aramäerland.

 

Für ein Mädchen muß er dort

vierzehn Jahre Schafe weiden.

Selten hält sein Chef ihm Wort.

Jakob muß nun selbst erleiden,

was er andern angetan:

Laban führt den Jakob an.

 

Trotzdem wird der Jakob reich:

Schafe, Ziegen, Esel, Rinder,

wie ein Beduinenscheich, 

hat ein Dutzend prächtge Kinder.

Wenn er nun den Heimweg wagt,

was dann wohl sein Bruder sagt?

 

Melodie: Großer Gott, wir loben dich (EG 331)

 

 

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Datum: 1978 / 2008

Aktuell: 26.03.2016