Quellen: räss / rezent

  • räss

    • Schwenckfeld, Caspar: Hirschbergischen Warmen Bades/ in Schlesien vnter dem Riesen Gebürge gelegen/ Kurtze vnd einfältige Beschreibung (1607)

      39

      • Am Gust vnd Geschmacke / welchen sie von den Berg Gewächsen / Metallen / Metallarien oder Säfften erlangen / ist auch ein grosser Vnterscheyd / in dem etliche süsse / etliche rässe / als die Alaun / Salpeter vnd Vitriol haben.

      44f

      • Ein schlecht Rein Brunn Wasser/ hat keinen Geschmack. Dieses aber getruncken/ ist erstlich Weich/ Suͤßlecht/ bald hernach ruͤhret es die Zunge vnd den Halß mit einer linden raͤsse oder pitzlen/ neben einem vermischten etwas wiederwertigen Geschmack/ fuͤllet das Haupt/ mit betruͤbung der Augen/ wegen des Schwefels vnd Bituminis. Das Saltz welches es fuͤhret/ ist gelblecht/ vnd hat/ auff die Zunge genomen/ einen gesaltzenen/ scharffen/ raͤssen/ durchdringenden/ bitteren/ herben/ etwas zusammen ziehenden/ grauerlechten/ vermischten Geschmack/ welche mixtur des Geschmackes aus dem Schwefelichten Kyß/ welcher Alaunicht/ Kupffer waͤßrig ist/ auch etwas
        von Eisen vnd Erd Bech participiret herruͤhret vnd koͤmmet.

    • Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa (1682) 2,80

      • Jtem den Sauerklee und andere raͤsse und saure Kraͤuter/ die sie zusammen suchen.

  • rezent

    • Zeiller, Martin: Centvria III. Variarvm Quæstionvm (1659) 3,340

      • Wann man aber das Grieß/ und den Stein/ nunmehr starck verspuͤret/ so seyn darwider nachfolgende Mittel/ namlich derselben eines/ oder das ander/ zugebrauchen/ von Einem/ und dem Andern (dann einerley nit Jedermann huͤlfft) heilsamlich befunden worden; als wider den Blasenstein ℞ Succi Alkekengi, Petroselen. ana lib. 1. Semin. fœniculi, Apii, Lactucæ, Saxifrag. Milii Solis, ana 2. quint. Vvar. passul. flor. viol. recent. ana 1. Lot/ bulli. in aqua...

    • Gladov, Friedrich: A la Mode-Sprach der Teutschen Oder Compendieuses Hand-Lexicon. (1727) 556

      • Von denen neuen Weinen pfleget man zu sagen, daß sie recent, die Zunge
        reitzende und piquant schmecken.

    • Mörike, Eduard: Maler Nolten (1832) 2,569

      • recht so! das ist das unentbehrlichste Ferment der Brautzeit, das macht den süßen Most etwas recent. Der Wein des Ehestands wird Ihnen dadurch um nichts schlimmer gerathen.

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Heinrich Tischner

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Aktuell: 10.02.2019