Quellen: grma

  • 1887 Hugo Gering, Glossar zu den Liedern der Edda 62
    grma, f. 1) maske, hlle (poet. bezeichnung der nacht), 2) geschnitztes bild am vordersteven, gallionsfigur
     

  • http://dataonp.hum.ku.dk/index_e.html

    • utan yfir bizli oc um alt hofu hstzens oc um hals framan til souls a skal vra grima gor a pannzara lunnd af stiru lerepte sva at ngi mar mge at komazt at taka beizl hans ea hst hans m ngaʀri list Kgs 6110 [●c1275]

    • Ridr Bardi at Snorra goda ok hefir grimu a hofdi ser Heiy 9816 [c1300-1350]

    • ar sat mar mikill ok sterkligr bjarnskinslpu ok grma fyrir andliti Korm 24713 [c1330-1370]

    • buinn sem munkr j blam kufli ok hafde grimu firir andlite HalldSn1Flat 50914 [c1387-1395]

    • saudull hans uar allr wm bogana vel buinn. Grijma hestsens war og miog glsilig Adon Holm perg 7 fol 65vb9 (~ Adon 20118) [c1450-1475]

    • Hann var nǫkkut me undarligum htti, vat hann hafi grmu fyrir andliti, sv aldri s hans sjnu bera ǪrvA 18626 [c1450-1475]

    • hafi hann grmu fyrir andliti snu, sem hann var vanr ǪrvA 1882 [c1450-1475]

    • einn madr mikell j sidum kaufli og hafdi grimu fyrir annliti HalldSn2Flat 4306 [c1450-1500]

    • Nu uill Apriual lata gera ser kufl med steinngratt klędi. og ar med grimu Hect 13917 [c1500-1525]

    • Hattr var upp af bi mikill ok sr fyrir; grman hattarins var gjr sjna. hn var mjk ellilig, me lngu ok su skeggi Mg2 6226 [c1500-1525]

    • hann hafdi ... grymu fyrer andlite og giǫrdi sig sem ellelegastan FriAx 2818

    • rei mar at honum folaldi ok var feldi grm ok hafi grmu fyrir andliti ok st af baki ok lypti upp grmunni StuIR440x 17217

    • Hann hafi grmu yfir hjlminum ok duldist r2x 19225

    Es ist offenbar berall eine Maske gemeint, die vorm Gesicht (fyrir andliti) getragen wird,

    Grima a hofdi kann ein Helm sein. Diese Ausdrcke schlieen eine Gesichtsbemalung aus.

    "wie ein Mnch in blauer Kutte und hatte eine Maske vorm Gesicht" und "in seidener Kutte" klingt nicht nach einer Kriegermaske.

  • Tacitus Germania 43 (Projekt Gutenberg-DE)
    • Ceterum Harii super vires, quibus enumeratos paulo ante populos antecedunt, truces insitae feritati arte ac tempore lenocinantur: nigra scuta, tincta corpora, atras ad praelia noctes legunt, ipsaque formidine atque umbra feralis exercitus terrorem inferunt, nullo hostium sustinente novum ac velut infernum aspectum; nam primi in omnibus praeliis oculi vincuntur. = Die Harier, den eben aufgezhlten Stmmen ohnehin berlegen, sind doppelt furchtbar, weil zur natrlichen Wildheit noch raffinirte Kunst und Berechnung tritt. Die Schilde schwarz, die Krper bemalt ersehen sie sich die dunkle Nacht zum Kampfe. Schon das Gespenstige und Schattenhafte dieser hllischen Heerschar wirft Entsetzen in den Feind und keiner vermag der berraschenden, wie aus der Unterwelt gestiegenen Erscheinung zu stehen; denn in der Schlacht ist es immer das Auge das zuerst sich berwltigen lt.

 

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Heinrich Tischner

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Aktuell: 10.02.2019