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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

vorkommen

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fœ̄ʳ-kʰummə stV 'vorkommen'
Stammformen

eigentlich 'zum Sprecher nach vorn gehen'

'in Erscheinung treten'

'geschehen'

  1. Əs soll fœ̄ʳkʰummə, dass di Nåchkʰummə miððˬəm Áinkʰummə nìt auskʰummə. "Es soll vorkommen, dass die Nachkommen mit dem Einkommen nicht auskommen." (Text)

Redensart:

  1. Dɛs kʰymmd in də beštə Familiə fœ̄ʳ. "Das kommt in den besten Familien vor." (Text)

mit Dat. der Person: 'bei jem. den Anschein erwecken, so aussehen wie'

  1. sieht die Gräitche äbs Neijes in dem soim Gorde, wouere nedd gonz geheije veerkimmt. "Sieht die Gretchen etwas Neues in dem seinem Garten, wo ihr nicht ganz geheuer vorkommt." PöMu

Redensart:

  1. Ich kum-mer vor wie en Schmaaßert im Fleischlade. "Ich komme mir vor wie ein Schmeißert (Schmeißmücke) im Fleischladen." (Text)

  2. Wī kʰymmštʊ mȉʳ dánn fœ̄ʳ? "Wie kommst du mir denn vor?" (Text)

  • 'hervorkommen' 19" a

 

Times New Roman 5.01

Quellen

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Übersicht

 

 

 

Datum: 1968-2008

Aktuell: 09.02.2019