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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

schlafen

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schlåfən Vst. 'schlafen'
Stammformen:
schlåf, schlǣfśt..., gəschlåfə
n

  • 'sich mit abgeschaltetem Bewusstsein erholen' 18" a 19" a TH 20" a

  • tab-u 'tot sein' 18" a

  • doppeldeutig: Erholungsschlaf / Beischlaf 19" a


  • Lied:

    • "Eia popeia, der Sommer geht im Mai an. Wenn die Mädchen krauten gehn, muss ich an meinem Wiegchen stehn und muss singen ticktack, schläft mein kleiner Dicksack." 19" a

  • Redensarten:

    • "mit den Hinkeln schlafen gehen und aufsteigen" 19" a

    • "schlafen, bis die Wutz kräht" 19" a

  • Sprichwort:

    • "Schläft man nicht, so ruht man doch." 19" a

  • Parodie:

    • "Die Tante schläft beim Onkel." 19" a

  • Spruch:

    • "Am besten ist zu dritt schaffen, zu zweit schlafen und alleins erben." 19" a

  • Wendung:

    • "schlafen wie ein Ratz." 19" a

    • "schlafen gehen" 18" Dst

  • Wortspiel:

    • "Frau, wo hast du denn meinen Schleifrock? - Wieso Schleifrock? Das heißt Schlafrock. - Schlafe ich denn darin? Das heißt Schleifrock, weil er auf dem Boden entlang schleift." 19" a


  • Ableitungen:

    • V áinschlåfən 'einschlafen'

    • V ausschlåfən 'ausschlafen'

    • Vrschlåfən 'verschlafen'

    • S Schlåf 'Schlaf'

    • S Schlåfånzugg 'Schlafanzug'

    • S Schlåfəgēn 'Schlafengehen'

    • S Schlǣfɛʳ 'Schläfer'

    • S Schlåfkʰabinɛtt 'Schlafkabinett'

    • S Schlåfkʰapp 'Schlafkappe'

    • S Schlåfkʰutt 'Schlafkutte'

    • S Schlåflaus 'Schlaflaus'

    • S Schlåfrock 'Schlafrock'

    • S Schlåfštŭb 'Schlafstube'

    • S Schlåfzimmɛʳ 'Schlafzimmer'

 

Times New Roman 5.01

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Datum: 1968-2015

Aktuell: 09.02.2019