Quellen Aphroditos

  • Aristophanes von Byzanz (um 200 v. Chr.), Fragment 708
    erwähnt im Griech. Wb. von Jakobitz-Seiler

  • Nam et apud Calvum Aterianus adfirmat legendum: Pollentemque deum Venerem non deam. Signum etiam eius est Cypri barbatum corpore, sed veste muliebri, cum sceptro ac natura virili: et putant eandem marem ac feminam esse. 3 Aristophanes eam Ἀφρόδιτον appellat. Laevinus etiam sic ait: Venerem igitur almum adorans, sive femina sive mas est, ita uti alma Noctiluca est. Philochorus quoque in Atthide eandem adfirmat esse lunam, et ei sacrificium facere viros cum veste muliebri, mulieres cum virili, quod eadem et mas aestimatur et femina.

    • "Denn auch bei Calvus bestätigt Aterianus die Lesung: "den mächtigen Gott Venus (nicht: "Göttin"). Er wird auf Cypern mit Bart dargestellt, aber mit Frauenkleidung, mit "Stab" und männlichem Geschlecht. Und sie glauben, dass er männlich und weiblich ist.

    • Aristophanes (um 400 v. Chr.) nennt sie (die Venus) Aphroditos.

    • Und Laevinus schreibt: Den segenspendenden Venus verehrend, der sowohl Frau als Mann ist, ähnlich der segenspendenden Nachtleuchte (= Mond).

    • Philochoros (2" v. Chr.) bestätigt in Atthis, dass es sich um den Mond handelt. Ihm würden Männer in Frauenkleidung Opfer bringen und Frauen in Männerkleidung, weil man (den Mond) für männlich und weiblich hält." (auf den Planeten und den Mond gedeutet).

  • (Macrobius, Saturnalia 3,8,2f, um 400 n. Chr.) Man muss sich fragen, was diese Stelle aus christlicher Zeit mit nicht mehr zu identifizierenden Autoren beweist.

    <Ἀφρόδιτος>· Θεόφραστος μὲν τὸν Ἑρμαφρόδιτόν φησιν, ὁ δὲ τὰ περὶ Ἀμαθοῦντα γεγραφὼς Παίων εἰς ἄνδρα τὴν θεὸν ἐσχηματίσθαι ἐν Κύπρῳ λέγει

    • "Aphroditos: Theophrast (um 300 v. Chr.) nennt zwar so den Hermaphroditen. Der Hymnus über Amathous (Stadt auf Zypern) aber sagt, auf Zypern sei die Göttin als Mann gestaltet gewesen." (Hesychios, nach 400 n. Chr.)

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Heinrich Tischner

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Aktuell: 09.02.2019