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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Die Wahrheit über die Nibelungen, Sonderüberlieferung

Teil A: Jung Siegfried

Reduzierte Listen. Bitte klicken Sie auf eine der Zeilen

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Quellen

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A. Jung-Siegfried
Vorgeschichte
Siegfrieds Jugend
Siegfried beim Schmied
Drachen und Hort
Siegfried und Brünhild
B. Siegfrieds Tod
C. Kriemhilds Rache
D.
Nachgeschichte

 
  • Quellen

    • NL

      • Nibelungenlied Handschrift B, Originalüberschriften der Aventiuren, nhd. nach Reclam. Inhaltsangabe nach de Boor.

    • E

      • Götterlieder der Älteren Edda, Die Edda des Snorri Sturluson (Reclam 781. 782)

    • Th

      • Thidreksaga, Text der Svava von Ritter-Schaumburg

    • n

      • Handschrift n (Darmstadt, Hs 4257)

    • LHS

      • Das Lied vom Hürnen Siegfried. Paul Piper: Die Nibelungen.Bd.1,DNL, Berlin/Stuttgart 1889, S.143-166, Online S. Holzbauer 2000

    • VB

      • Gustav Schwab, Deutsche Volksbücher I

    • HS

      • Gerhard Aick, Deutsche Hedensagen II 33 ff

    • W

      • Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen 1848-57

    • H

      • Christian Friedrich Hebbel, Die Nibelungen 1862

    • R

      • Moritz Rinke, Die Nibelungen 2002

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I. Vorgeschichte

1.                NL

E: Die Herkunft des Hortes (Reginlied)
Regin lernt Sigurd kennen und erzählt ihm seine Familiengeschichte:
Hreidmar hatte drei Söhne, Otter, Fafnir und Regin. Otter in Gestalt eines Fischotters wurde aus Unkenntnis von drei Göttern getötet. Als Buße sollten die Götter den Balg Otters mit Gold füllen und holen das Gold beim Zwerg Andwari. Der gab einen Ring nur ungern her und belegte ihn mit einem Fluch.
Dann wurde Hreidmar von Fafnir ermordet, der das Gold an sich nahm. Regin bat, ehrlich zu teilen, musste aber fliehen, weil Fafnir ihn bedrohte. Fafnir versteckte das Gold in einer Höhle auf der Gnitaheide, verwandelte sich in einen Drachen und hütet seitdem den Hort.

Th - n - LHS - VB – HS

W: Das Rheingold
Der Zwerg Alberich raubt das Gold, das im Rhein verborgen liegt und von den Rheintöchtern bewacht wird. Dazu gehört ein Ring, der Macht über die Welt verleiht.
Wotan hat sich von den Riesen Fasolt und Fafner seine Burg Walhalla bauen lassen. Statt des ausbedungenen Lohns, die Göttin Freia, geben die Riesen sich mit dem Rheingold zufrieden.
Dieses müssen die Götter aber erst Alberich abgewinnen. Wie der Zwerg auch noch den Ring abgeben muss, spricht er einen Fluch über ihn aus.
Wotan will den Ring für sich behalten, muss ihn aber doch hergeben, weil für die erforderliche Menge Gold eben dieser Ring fehlt.
Fafner reißt alles Gold an sich und erschlägt Fasolt, der wenigstens den Ring behalten will.

H - R

 

2.                NL - E - Th - n - LHS - VB – HS

W: Die Walküre
Siegmund, auf der Flucht vor Hunding, kommt unversehens in dessen Haus, wo er seine Schwester Sieglinde wiederfindet. Hunding fordert Siegmund für den nächsten Morgen zum Zweikampf.
Siegmund zeugt in der Nacht mit Sieglinde einen Sohn [Siegfried] und zieht das Wunderschwert Nothung aus einem Baum, welches Wotan einst seinem Vater geschenkt hatte. Damit hofft er den Kampf zu bestehen.
Wotan selbst möchte seinem Schützling Siegmund den Sieg schenken. Aber Wotans Gattin Fricka protestiert gegen Ehebruch und Inzest und fordert, dass der Frevler sterben muss.

H - R

 

II. Siegfrieds Jugend

3.                NL – E

Th: Sigords Herkunft und Jugend
148-153 Während König Sigmund auf einem Kriegszug ist, versucht Graf Hartwin dessen Frau Sissibe zu verführen. Da sie ihn nicht erhört, will er sie in einem einsamen Tal töten. Sein Freund Hermen will ihn daran hindern und kämpft mit ihm.
Inzwischen hat Sissibe einen Sohn geboren, den sie in ein Glasgefäß legt. Hartwin stößt beim Kämpfen das Gefäß in einen Fluss und findet den Tod.
Das Gefäß mit dem Kind landet am Ufer. Das Glas zerbricht und das Kind schreit. Es wird von einer Hirschkuh gefunden und ein Jahr lang aufgezogen.

n - LHS - VB – HS

W: Wotan gibt seiner Tochter, der Walküre Brünnhilde, den Auftrag, den Zweikampf entsprechend zu enden. Diese aber widersetzt sich und beruft sich auf Wotans frühere Liebe zu Siegmund. So muss der Gott sich selbst darum kümmern, dass Nothung zerbricht und der Frevler fällt, tötet dann aber auch Hunding.
Brünnhilde bringt noch die schwangere Sieglinde in Sicherheit.
Wotan verbannt die Walküre und versetzt sie in einen Zauberschlaf, aus dem sie irgendein Mann erwecken und zu seinem Weib machen kann. Auf ihre Bitte hin umgibt er sie aber dann noch mit der Waberlohe, die nur der durchbrechen kann, der keine Furcht kennt.

H – R

 

III. Siegfried beim Schmied

4.                NL

E: Sigurd bei Fafnir (Reginlied)
Regin bietet sich an, Sigurd zu erziehen und zu unterweisen und Sigurd nimmt bei ihm Wohnung. Regin schmiedet ihm ein Schwert, mit dem Sigurd den Amboss spaltet…

Th: Sigord bei Mymer
155-159 In der Nähe lebt der Schmied Mymer. Sein böser Bruder Regen hat sich in einen Drachen verwandelt und tötet jeden Menschen, der vorbeikommt.
Mymer geht in den Wald, um Kohlen zu brennen. Da findet er das Kind, nimmt es mit und nennt es Sigord. Der zeichnet sich durch große Kraft aus und schlägt die Schmiedeknechte.
Mymer meint, Sigord soll seine Kraft zu was besserem verwenden und lässt ihm mit seinem größten Hammer auf das Eisen schlagen. Sigord haut den Amboss in den Boden.
Mymer bekommt schließlich Angst und bittet seinen Bruder, den Drachen, er solle Sigord töten. Dann schickt er den Jungen in den Wald. Sigord findet den Drachen und tötet ihn mit brennenden Hölzern und zuletzt mit der Axt.
Er kocht ein Stück Drachenfleisch, verbrennt sich den Finger, steckt ihn in den Mund und versteht nun die Vogelsprache. Die Vögel raten ihm, Mymer zu töten.
Sigord entdeckt auch, dass sich durch einen Tropfen Drachenblut eine starke  Hornschicht auf seinem Finger gebildet hat. So badet er im Drachenblut, wobei sich ein Ahornblatt zwischen seine Schultern legt.
Wie Sigord mit dem Drachenkopf heimkommt, nehmen die Knechte Reißaus. Mymer will sein Leben retten, stattet Sigord mit einer Rüstung aus, gibt ihm das Schwert Gram und verspricht ihm den Hengst Grane vom Gestüt Brynillas, wird aber schließlich doch enthauptet.

n

LHS: Seyfrid beim Schmied
Seyfrid, der Sohn des Königs Siegmund, zieht allein auf Abenteuer aus. Dabei kommt er in eine Schmiede und will sich als Schmiedknecht verdingen. Er schlägt aber den Amboss in den Boden und verprügelt Meister und Schmiedknecht.

VB: Siegfried beim Schmied
Siegfried, der Sohn des Königs Sieghard, zieht allein auf Abenteuer aus. Dabei kommt er in eine Schmiede und will sich als Schmiedknecht verdingen. Er schlägt aber den Amboss in den Boden und verprügelt Meister und Schmiedknecht.

HS: Siegfried bei Mime
Siegfried, der Sohn des Königs Siegmund, zieht allein auf Abenteuer aus in den Urwald am Rhein. Dabei entdeckt er die Schmiede Mimes, bei dem er lernen will, wie man ein gutes Schwert schmiedet. Sein Übermut und seine ungezügelte Kraft, mit der er z. B. den Amboss in den Boden haut,  machen Mime und seinen Gesellen Angst.

W: Siegfried. Siegfried bei Mime
Der junge Siegfried wächst bei Mime auf, der vergeblich versucht, seinem Schützling ein Schwert zu schmieden und viel Kummer hat mit dem wilden und undankbaren Pflegesohn.
Er hofft, Siegfried würde Fafner erschlagen und Mime den Ring zurückgeben, aber es gelingt ihm nicht, Nothung zu reparieren.
Inzwischen hat Siegfried erfahren, wer seine Mutter war und dass Nothung einst seinem Vaters gehörte.
Wotan erklärt den Zwergen, dass nur der das Schwert reparieren kann, der keine Furcht kennt.
Mime stellt fest, dass Siegfried wirklich keine Furcht kennt und bietet ihm an, ihn das Fürchten bei Fafner zu lehren. Dazu braucht er  aber das Schwert, welches Siegfried nur selbst schmieden kann. Der macht sich an die Arbeit, zerfeilt das Eisen, schmilzt es ein und schmiedet es neu. Als Probe schlägt er damit auf den Amboss. Der zerspringt, aber das Schwert bleibt ganz.
Inzwischen malt sich Mime aus, welche Macht ihm der Ring bringt und wie er Siegfried vergiften und auch das Schwert nehmen kann.

H – R

 

IV. Siegfried tötet den Drachen und gewinnt den Hort

5.                NL

E: Sigurd tötet den Drachen und gewinnt den Hort (Fafnirlied)
Nach der Rückkehr von der Schlacht gegen die Hundingssöhne stiftet Regin den Sigurd an, Fafnir zu töten. Sigurd verbirgt sich in einer Grube und stößt dem Drachen von unten das Schwert ins Herz.
Es folgt in langes Gespräch mit dem sterbenden Fafnir. Sigurd will seinen Namen nicht verraten und sagt ihn dann doch. Der Sterbende offenbart einige mythologischen Geheimnisse und rät Sigurd, auf den verfluchten Schatz zu verzichten.
Regin hatte sich während des Kampfes zurückgezogen. Jetzt kommt er wieder und fordert einen Anteil an dem Gold oder wenigstens eine Sühne für den Tod seines Bruders.
Regin schneidet Fafnirs Herz heraus und lässt es von Sigurd braten. Der verbrennt sich den Finger, steckt ihn in den Mund und versteht auf einmal die Vogelsprache. Zwei Meisen unterhalten sich und meinen es wäre besser, dem Regin den Kopf abzuschlagen. Das tut Sigurd und belädt sein Pferd mit dem Gold.

Th - n

LHS: Seyfrid tötet den Drachen und wird hürnen
Der Meister versucht Seyfrid loszuwerden und schickt ihn zu einem Köhler, bei dem er zuerst mal Kohlebrennen lernen soll, und hofft, dass ein Drache, der dort haust, dem jungen Mann den Garaus macht.
Seyfrid kommt an eine Stelle, wo viele Drachen sind. Er reißt Bäume aus, häuft sie auf die Ungeheuer und zündet sie  mit Kohlen vom Köhler an. Das geschmolzene Horn der Tiere läuft hervor. Seyfrid steckt den Finger hinein und stellt fest, dass er hürnen geworden ist. Da reibt er seinen ganzen Körper mit dem Horn ein, außer zwei Stellen zwischen den Schultern, die er nicht erreicht.

VB: Siegfried tötet den Drachen und wird hürnen
Der Meister versucht Siegfried loszuwerden und schickt ihn zu einem Köhler, bei dem er zuerst mal Kohlebrennen lernen soll, und hofft, dass ein Drache, der dort haust, dem jungen Mann den Garaus macht.
Der Drache greift Siegfried an, aber der häuft Bäume auf die Ungeheuer und zündet sie  mit Feuer vom Köhler an. Das geschmolzene Drachenfett läuft hervor. Siegfried steckt den Finger hinein und stellt fest, dass er hürnen geworden ist. Da reibt er seinen ganzen Körper mit dem Fett ein, außer zwei Stellen zwischen den Schultern, die er nicht erreicht.

HS: Siegfried tötet den Drachen und bekommt hürnene Haut
Der Meister versucht Siegfried loszuwerden und schickt ihn zu einem Köhler, bei dem er zuerst mal Kohlebrennen lernen soll, und hofft, dass ein Drache, der dort haust, dem jungen Mann den Garaus macht.
Siegfried hat inzwischen Bäume gefällt und angezündet. Da greift ihn der Drache an. Siegfried rammt ihm einen brennenden Pfahl ins Auge und tötet den Drachen mit dem Schwert.
Dann bekomm er Hunger und brät den Drachen am Spieß. Dabei entdeckt er, dass der Sud aus Horn und Drachenblut unverletzlich macht. Siegfried badet darin und wird bis auf eine kleine Stelle am Rücken unverwundbar, wo ein Lindenblatt drauf gefallen war. Dann isst er von dem Drachenherzen und kann nun die Sprache der Vögel verstehen. Ein Vogel rät ihm, Mime zu erschlagen, weil er Siegfried nach dem Leben trachte.
Er kehrt zurück; Mime hetzt Siegfried auf seinen Bruder Fafner, der als Drache einen Hort hütet, und gibt ihm dazu ein gutes Schwert. Siegfried schlägt Mime den Kopf ab.

W: Siegfried tötet den Drachen und gewinnt das Gold
Mime bringt Siegfried zur Neidhöhle, wo Fafner auf dem Gold schläft. Dort lauert auch Alberich auf eine Gelegenheit, an das Gold zu kommen und gerät mit Mime in Streit.
Mime führt Siegfried zum Drachen, dem Siegfried das Schwert ins Herz sticht. Wie er am Blut leckt, versteht er die Sprache der Vögel. Die raten ihm, die Tarnkappe und den Ring zu nehmen und Mime zu erschlagen. Der Held befolgt den Rat, wirft Mimes Leiche auf das Gold und versperrt mit Fafners Kadaver den Eingang.
Dann klagt er dem Vogel, dass er keinen Menschen kennt. Der Vogel erzählt ihm von Brünnhilde und führt ihn zu ihr.

H: (Siegfried erzählt von seinem Abenteuer mit dem Drachen)

R

 

V. Siegfried und Brünhild

6.                NL

E: Sigurd erweckt die Walküre (Sigdrifalied)
Sigurd sieht aus der Ferne ein großes Licht; als er näher kommt, ist da nur eine Schildburg mit einem Banner. In der Mitte liegt jemand in voller Rüstung und schläft. Sigurd nimmt den Helm ab und sieht, dass es eine Frau ist. Das Kettenhemd muss er mit dem Schwert aufschneiden. Die Frau wacht auf und unterhält sich mit Sigurd: Sie heiße Sigdrifa und sei eine Walküre. Odin habe sie mit einen Zauberschlaf bestraft, weil sie bei einem Zweikampf dem falschen Krieger das Leben nahm. Als Odin ihr befahl zu heiraten, schwor sie keinen Mann zu nehmen, der sich fürchten könne. Sigurd bittet die Walküre, ihn Weisheit zu lehren.

Th: Sigord bei Brynilla
160 Sigord sucht den Weg zu Brynillas Schloss, schlägt das Tor ein, tötet die Wächter und schlägt sich mit der Besatzung.
Brynilla erkennt in dem Eindringling Sigord, heißt ihn willkommen und gebietet Frieden. Sie klärt Sigord über seine Herkunft auf und Sigord bittet um das Pferd. Nachdem Brynillas Leute sich zwei Tage vergeblich mühten, das Tier zu fangen, macht sich Sigord auf die Suche. Der Hengst kommt ihm entgegen. Sigord sattelt ihn, bedankt sich und reitet nach Bertangaland, wo er in den Dienst des Königs Isung tritt.

n - LHS - VB -  HS

W: Siegfried erweckt die Walküre
Wotan versucht Siegfried von seinem Vorhaben abzuhalten, indem er ihm mit dem Speer den Weg versperrt. Siegfried zerhaut den Speer, durchschreitet die Lohe, findet die schlafende Brünnhilde, nimmt ihr den Helm ab, durchschneidet die Brünne und weckt sie mit einem Kuss.
Brünnhilde fällt es schwer, in der neuen Wirklichkeit als Menschenfrau zurechtzufinden, ringt sich dann aber dazu durch, Siegfried zu lieben, den sie in ihrem Vorleben eigentlich schon immer geliebt hatte.
Götterdämmerung
Siegfried schenkt Brünnhilde zum Abschied einen Ring, sie ihm ihr Pferd Grane.

H

R: 1,1 Ein Mann weckt eine schlafende Frau, bevor er weiter durch die Welt zieht.

 

7.                NL - E – Th

n: Syffert befreit Kremhylt
83-84 Kremhylt deutet an, dass Syffert sie auf dem Trachensteyn aus Furcht erregender Not befreit hatte.

LHS: Seyfrid befreit Krimhilt und gewinnt den Schatz.
Seyfrid tritt in den Dienst von König Gybich zu Wurms am Rhein und verliebt sich in dessen Tochter Krimhilt. Die wird von einem Drachen auf den Drachenstein entführt. Seyfrid macht sich auf den Weg, um sie zu befreien. Der Zwerg Eugelein schließt sich ihm an und führt ihn hin. Er zwingt den Riesen Kuperan, ihnen den Zugang zum Drachenstein zu zeigen. Er findet die Jungfrau und entdeckt den Schatz des Zwergenkönigs Nybling, der von dessen Söhnen bewacht wird. Er tötet den Riesen und den Drachen. Auf Wunsch der beiden prophezeit der Zwerg die Zukunft. Seyfrid nimmt den Schatz mit, versenkt ihn aber dann aus eigener Einsicht im Rhein.

VB: Siegfried befreit Krimhilt und gewinnt den Schatz.
Siegfried tritt in den Dienst von König Gilbald zu Worms am Rhein und verliebt sich in dessen Tochter Florigunde. Die wird von einem Drachen auf den Drachenstein entführt. Siegfried macht sich auf den Weg, um sie zu befreien. Unterwegs tötet er einen Ritter, der im Dienst des Riesen Wolfgrambär steht. Der Zwerg Egwald schließt sich ihm an und führt ihn hin. Siegfried zwingt den Riesen, ihnen den Zugang  zum Drachenstein zu zeigen. Er findet die Jungfrau und entdeckt einen Schatz, der von den Brüdern Egwalds bewacht wird. Er tötet den Riesen und den Drachen. Auf Wunsch der beiden prophezeit der Zwerg die Zukunft. Siegfried nimmt den Schatz und wird von Räubern angegriffen. Er erschlägt die Räuber, dabei läuft ihm aber das Pferd mit dem Gold davon. Siegfried verzichtet, es zu suchen.

HS: Siegfried befreit Florigunde und gewinnt den Schatz
Bei der Weiterreise trifft er den Zwergenkönig Eugeleine, der ihm von der Königstochter Florigunde berichtet: Die Tochter des Wormser Königs Gilbald sei von einem Drachen in den Drachenstein entführt worden, wo sie von einem Riesen bewacht werde.
Siegfried und der Zwerg machen sich auf den Weg. Siegfried zwingt den Riesen Kuperan, ihnen den Weg zum Drachenstein zu zeigen, entdeckt dabei den Schatz, den der Drache Fafner bewacht, und findet schließlich auch die Jungfrau. Er tötet den Riesen und den Drachen. Auf Wunsch der beiden prophezeit der Zwerg die Zukunft. Auf seine Bitte versenkt Siegfried den fluchbeladenen Hort im Rhein.

W - H - R

 

8.                NL - E - Th - LHS - VB – HS

W: Siegfried und Gunther wollen heiraten
Hagen empfiehlt seinen Halbgeschwistern zu heiraten: Gunther die Brünnhilde und Gutrune den Siegfried. Ein Zaubertrank soll Siegfried alle Frauen vergessen lassen, die er vorher kannte, so dass er nur Gutrune liebt. Dadurch an die Gibichungen gebunden soll er für Gunther die Lohe durchschreiten und Brünnhilde gewinnen.

H - R

 

9.                NL – E

Th: Von den Nyflungen
Hagens Geburt
161 In Nyflungenland regiert König Aldrian. Seine Frau hat von einem Elff einen Sohn Hagen, "war ähnlicher einem Troll als einem Menschen".

LHS - VB - HS - W - H - R

   

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Übersicht

 

 

 

Datum: 1994 /2006

Aktuell: 21.10.2020